Mailverkehr mit der VBL

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MEINE ANFRAGE:
Warum kostet eine Kurzstrecke bei der VBL so viel?

ANTWORT VON VBL:

Guten Tag Herr Büttler

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 14. Februar 2006, in der Sie uns nach dem Grund der Preisgestaltung der Billette fragen.

Unsere Besteller, der Kanton und der Zweckverband ÖVL, erstellen die Preise. Wir fahren nur den Auftrag und haben in dieser Hinsicht leider kein Mitspracherecht. In der ganzen Schweiz gibt es kein Billett im öffentlichen Verkehr mehr, welches unter 2 SFr. zu erhalten ist. Daran haben sich unsere Besteller orientiert.

Es tut uns leid und wir verstehen es, wenn die Situation ungünstig gelöst wurde für Sie. Wir hoffen, dass Sie trotz diesen Umständen weiterhin mit dem öffentlichen Verkehr fahren und wünschen Ihnen eine schöne Zeit!

PS: Ein normaler Billettautomat kostet zwischen 40′000 und 45′000 SFr.

Freundliche Grüsse
Beat Nater, Betriebschef

Verkehrsbetriebe Luzern AG
Tribschenstrasse 65
Postfach 4969
6002 Luzern

Tel. +41 41 369 65 11
Fax +41 41 369 65 00

beat.nater (ät) vbl (pönkt) ch
www.vbl.ch

MEIN WEITERES MAIL:
Hallo Herr Nater

Darf ich Sie nochmals bitten mit die Email vom Zweckverband övl anzugeben. Ich finde das nach wie vor unhaltbar dass ich für eine Station Busfahren Fr. 2.– zahlen soll. Da bleibt uns normalen Leuten nur eine Lösung: Schwarzfahren! Das leuchtet Ihnen wohl auch ein, bei einer derart nicht
nachvollziehbaren Preispolitik. Da ist es für mich keine Ausrede zu behaupten, dass alle anderen dasselbe tun.

Ich erlaube mir übrigens Ihre Antworten öffentlich zu Bloggen, damit andere interessierte Personen das ebenfalls lesen können.


AUF DIE ANGABE DER RICHTIGEN MAILADRESSEN SCHICKTE ICH AN DIESE FOLGENDE FRAGE:

Empfänger:
Zweckverband öffentlicher
Agglomerations-Verkehr
Seidenhofstrasse 2
6002 Luzern

Geschäftsstelle Passepartout
Landenbergstrasse 36
Postfach
6002 Luzern

Sehr geehrte PreisgestalterInnen

Grundlegend ist die VBL ja praktisch, sauber und pünktlich. Insbesondere die Nachtbusse sind eine sinnvolle Innovation. Ich hoffe allerdings, dass dies nicht bereits die Grenze der Innovationsfähigkeit des ÖVs war:

Ich bin ein “normaler” Bürger und stehe manchmal vor der Situation mit ner Einkaufstasche oder bei Regen 1 oder 2 Stationen weit fahren zu wollen. Das kostet dann 2.– Sonst fahre ich nämlich nie nur so wenig Stationen, sondern laufe eher. Weil der Preis überteuert ist, es sei denn man habe ein Salär von 10 000.–. Ich weise Sie darauf hin, dass diese Preise insbesondere für Jugendliche vollkommen überteuert sind. Diese werden somit zum Schwarzfahren gezwungen. Oder vertreten Sie die Meinung, das Jugendliche gefälligst laufen und nicht Busfahren sollen?

Mit mir fragen und wundern sich viele Menschen, weshalb Sie sich für einen so hohen Tarif entschieden haben.

Mit mir gelangten ebenfalls etliche Menschen zur Einsicht, dass Ihre Idee wohl gewesen sein muss, dass man Kurzstrecken prinzipiell SCHWARZ fährt, denn statistisch gleicht sich das wohl wieder aus. Aber ich finde es ein etwas seltsames System, dass eine Busbetreiber-Gesellschaft das Schwarzfahren in ihr System einplant.

Wenn ein Automat also schon 45000.– kostet, dann sollte er doch auch für sinnvolle Kurzstrecken-Preise fähig sein. Warum ändern Sie das nicht? Ich warte seit Jahren darauf, doch alles bleibt beim alten. Bin ich etwa der Erste der reklamiert?

Ich erlaube mir dieses Mail und Ihre Antwort auf mein Blog zu setzen:
http://dave-gordan.slowli.com/2006/03/21/mailverkehr-mit-der-vbl/

Besten Dank für Ihre Antwort und in Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der unbefriedigenden Situation
Dave Büttler, Kriens
dave@mondmil.ch

One Response to 'Mailverkehr mit der VBL'

  1. Dave Gordan » Blog Archive » Mailverkehr mit der VBL Says:

    […] Mailverkehr mit der VBL […]

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